Aus der Evangelischen Jungenschaft Pegasus
Aktuell: Waffelbudenrundbrief
Auch für
das laufende Jahr 2003 gibt es viel über aktuelles
Gruppen- und Fahrtenleben aus unserer Jungenschaft Pegasus zu berichten.
Als ein besonderer Vorzug erwies sich dafür unser noch recht neuer,
sehr guter VW-Bus. Er ermöglichte unseren Gruppen bei sonst steigenden
Kosten mit Bus und Bahn mehrere hervorragende Auslands- und Inlandsfahrten
sowie viele Freizeiten und gemeinsame Wochenenden. Neben den Fahrten
steht aber das wöchentliche Gruppenleben im Gemeindehaus am Reformationsplatz
8 mit Bauen und Werken, Spielen, Singen und Besinn-lichem im Vordergrund.
Erlebtes im Jahreslauf:

Ein erster Höhepunkt im laufenden Jahr war und ist seit gut 10
Jahren immer die Winterfahrt in der ersten Februarwoche nach Schweden/
Norwegen. Neben Besuchen bei Freunden in Eskilstuna oder Dalarna kommt
es auch immer zum Kontakt mit der Gemeinde in Bollnäs/ Hälsingland
, wo wir neben Skilanglauf in verschneiten schwedischen Winterwäldern
zugleich am gemeindlichen Leben teilhaben können. Eine große Holzaktion der Älteren für unseren Warle-Hof
im Elmwald fand im März statt, Osterfreizeit(en) und Pfingstlager
waren für die Jüngeren wieder Höhepunkte. Für den
Gemeindeteil Petrus war dann der Besuch von 35 Konfirmanden aus Bollnäs/
Hälsingland Anfang Mai eine ordentliche Herausforderung – sie
fanden gutes Quartier in den Konfir-mandenräumen des Gemeindezentrums
in der Grunewaldstraße und hatten neben mehreren Tagen Berlin-Ausflug
auch feine Kontakte mit unseren Jugendlichen. Kirchenführung und
Turmbesteigung von St.Nikolai sind für die jungen Schweden immer
wieder ein Ereignis.
Schottland- und Schwedenfahrt im Sommer 2003:
 Nach etlichen Skandinavien - Fahrten der vergangenen Jahre war in diesem
Jahr Schottland wieder einmal unser Fahrtenhauptziel. Für die Pegasusfahrtengruppe
ging es über den Welthafen Rotterdam mit einer Riesenfähre
nach Hull/ Mittelengland, dann weiter über Manchester und Glasgow
in die schottischen Highlands. Vom „Jahrhundertsommer“ war
zumindest dort zunächst nur sehr wenig zu spüren – der
Dauerregen blieb uns bei den Gebirgswanderungen mit Rucksack und Zelten
treu, auf dem Gipfelplateau des Ben Nevis (Großbritanniens höchster
Berg) war im Hochsommer knapp der Gefrierpunkt überschritten. Doch
insgesamt waren die herrliche Landschaft, die Castles und Bothys (Herbergen)
sowie die fröhlichen Kontakte zu den schottischen Scouts bei den
abendlichen Lagertreffs schöne Reiseerlebnisse.
Der dann immer heisser werdende Sommer dieses Jahres brachte uns noch
für zehn Tage in das wesentlich kühlere Mittelschweden, wo
sich die Ferien für unsere Gruppe Turmfalken beim Angeln, Schwimmen
und Kanufahren sowie beim Besuch der Bollnäs-Gemeinde sehr erträglich
und erholsam gestalteten. Blaubeeren gab es in Hülle und Fülle
...
Herbstlager und Herbstfahrt nach Schwaben:
 Auf dem Warle-Hof hatten wir zu Herbstferien-beginn endlich wieder ein
zünftiges Lager mit Jurte (Großzelt für gut 25 Personen
mit Feuerstelle) und Kohten (unsere Rundzelte), Riesendrachenbau, Seilbahnbau
und Erntemassen an Äpfeln (und damit viele Apfelkuchen) .
Anschliessend fuhren wir mit den Jüngeren zur Ev.Jungenschaft Horte,
die neben dem Back-häusle in Weissach bei Stuttgart und einer echten
Erdkohte einen riesiges altes Gehöft , den „Allenspacher Hof“ auf
dem Großen Heuberg, besitzen. Trotz 15 cm Neuschnee im noch frühen
Oktober hatten wir feine (Wander-) Tage und gute Kontakte zu den Jungenschaftlern
in der Schwäbischen Alb.
Im Ausblick:
Mit der angehenden Adventszeit steht für unsere Nikolai-Gemeinde
wieder der Spandau-er Weihnachtsmarkt an. Wir sind immer gern und engagiert
mit der Pegasus-Waffelbude vertreten, auf die sich die Jugendlichen – oft
auch Einzelne und Ehemalige - schon jetzt wieder freuen.
Trotz sehr schöner und erlebnisreicher Vorhaben und Fahrten auch
in diesem Jahr wünschten wir uns doch (noch) mehr kontinuierliches
Mitmachen in den Gruppen – das ist und wird bei der heutigen unglaublichen
Angebotsvielfalt für Jugendliche ein großes Problem - die
Beständigkeit gemeindlicher Jugendarbeit. Wie auch alle anderen
Gemeindegruppen können wir deshalb nur immer wieder zum Mitmachen
gerade im Alltag ermuntern und einladen.
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